Nach Deckeneinsturz folgt nächster Schaden: Geier fordert Priorität für Sanierungen und konsequentes Handeln
Nachdem gestern das dritte Geschoss der MS St. Peter aufgrund eines herabgestürzten Deckenelements aus Sicherheitsgründen gesperrt werden musste, wurde gestern Abend bekannt, dass auch der Turnsaal der VS 13 am Spitalberg nach einem Unwetterschaden (Deckenvernässung) bis auf Weiteres nicht genutzt werden kann.
Stadtrat Julian Geier zeigt sich erschüttert über die Vorfälle und hat umgehend reagiert: Die bereits veranlasste Beauftragung eines unabhängigen Ziviltechnikers wurde auf die VS Spitalberg ausgeweitet. Ziel der nötigen Überprüfung der betroffenen Gebäude, ist sicherzustellen, dass sich ein derartiger Vorfall nicht in Klassenzimmern wiederholt. „Die Sicherheit unserer Kinder und Lehrkräfte hat oberste Priorität. Wir dürfen absolut kein Risiko eingehen“, betont Geier.
Für Geier ist der aktuelle Vorfall auch ein deutlicher Beleg dafür, dass notwendige Sanierungen zu lange hinausgeschoben wurden. Sein Weckruf an die Kolleginnen und Kollegen in der Klagenfurter Stadtpolitik: „Damit sich die Klagenfurter Politik nicht durch falsche Prioritäten selbst im Weg steht, müssen wir jetzt konsequent handeln und notwendige Sanierungen endlich priorisieren.“
Im heutigen Stadtsenat wird STR Geier die Finanzierung der notwendigen Brandschutzmaßnahmen für die MS St. Peter eigenständig durch Umschichtungen innerhalb seines Ressorts sicherstellen. Insgesamt werden Rücklagen aus Vermögensveräußerungen in Höhe von 1.153.000 EUR ausschließlich von Seiten des Facility Managements zur Verfügung gestellt. Von der Finanzreferentin und Vizebürgermeister Rabitsch kam dazu kein Beitrag – weder finanziell, noch inhaltlich. „Damit wird offensichtlich, wer Schlagzeilenpolitik auf dem Rücken der Kinder produziert. Ich habe einen konkreten Lösungsvorschlag präsentiert und werde diesen umsetzen. Meine Hoffnung bleibt, dass die SPÖ auch auf den Weg der Konstruktivität zurückfinden.
Für die nächsten Wochen kündigt Geier einen strukturierten Fahrplan an. Konkret werde er sich mit den Elternvertretern und Direktoren der betroffenen Schulen zu Terminen zusammenfinden, um einen realistischen Weg aus der aktuellen Situation zu definieren – damit aus kurzfristigem Krisenmanagement endlich eine langfristige Lösung wird. „Wenn sich Bildungsreferent Rabitsch berufen fühlt auf den Weg der Konstruktivität zurückzufinden, ist er gerne eingeladen, an den Terminen teilzunehmen“, so Geier abschließend.
Quelle: Klagenfurter Volkspartei
Foto: Kleine Zeitung/Markus Traussnig